Zu Besuch bei Traubar

Freie Trauungen mit ganz viel Herz

Euch die liebe Sabine vorzustellen, war schon lange ein Herzenswunsch von mir und jetzt haben wir endlich die Zeit gefunden uns auszutauschen. Sabine habe ich vor einigen Jahren auf einer Hochzeit kennengelernt und war sofort von ihrer Art mit Worten umzugehen begeistert. Sie ist eine ganz wunderbare Traurednerin, die ganz viel Gefühl in ihre Zeremonien legt und immer die genau passenden Worte für jedes einzelne Paar findet. Ich freue mich sehr, sie euch hier auf meinem Blog vorzustellen. Vorhang auf für Sabine von Traubar!

Wie kam es, dass Du Freie Trau-Rednerin wurdest?

Im Jahr 2006 begann ich als Hochzeitsplanerin zu arbeiten. Ich unterstützte Paare bei ihrer Vorbereitung auf ihren großen Tag. Eines dieser Paare bat mich dann, auch ihre Trauung zu gestalten, da ich sie so eng und nah begleitete. Und so kam es, dass ich am 5. September 2009 meine erste Trauung als freie Rednerin hielt. Daraufhin kamen immer mehr Paare auf mich zu, denen ich aufgrund dieser Trauung von anderen Hochzeitsdienstleistern empfohlen wurde. So fing alles an... Ende Dezember 2009 beendete ich dann meine Tätigkeit als Hochzeitplanerin und gründete im Januar 2010 meine Traubar. Seitdem bin ich ausschließlich als freie Rednerin für Trauungen tätig. Da das Ganze auf diese Weise auf mich zugekommen ist, sage ich immer, dass es (m)eine Berufung ist. Und so fühlt es sich auch an.

 

Was ist Dir wichtig bei der Arbeit mit Deinen Brautpaaren?

In erster Linie ein offenes, vertrauensvolles Miteinander. Ich begleite meine Paare bei einem sehr wichtigen Lebensabschnitt und darf in ihr Leben eintauchen. Da sind Sympathie und eine gleiche Wellenlänge essentiell. Außerdem möchte ich in den Gesprächen mit meinen Paaren in die Tiefe gehen und dafür müssen sie offen sein. Sehr wichtig empfinde ich auch den Ansatz, mich als Impulsgeberin zu sehen und nicht irgendwelchen starren Denkmustern zu folgen. Ich freue mich sehr, wenn ich den Beiden durch unsere Gespräche neue Sichtweisen aufzeigen kann, welche die Beziehung der Beiden bereichern.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Dir ab?

Um zu sehen, ob die Sympathie stimmt und ich dem Paar ihre Wunschtrauung erfüllen kann, gibt es ein erstes unverbindliches Kennenlerngespräch. Wenn sich das Brautpaar bei und mit mir wohl fühlt, so beginnt dann eine intensive gemeinsame Zeit. In weiteren zwei Treffen sprechen wir zum einen über ihre Hochzeitplanung, damit ich ein Gefühl für das gesamte Fest bekomme. Zum anderen erstellen wir gemeinsam den Ablauf und Inhalt der Trauzeremonie. Wir reden über das Thema Musik zur Trauung, die Form des Eheversprechens und ob nahestehende Gäste mit eingebunden werden sollen. Und natürlich sprechen wir über die Beiden, reflektieren ihre Beziehung und tauchen ab in die bisherige gemeinsame Zeit.

Aus all diesen Eindrücken und Informationen schreibe ich die Rede für das Paar und füge meine Worte mit dem Ablauf der Zeremonie zusammen, so dass es ein harmonisches Ganzes ergibt. Am Tag der Trauung bin ich ca. 1,5 Stunden vor Beginn der Trauung am Trauort. Ich stimme mich mit den Musikern über den Ablauf ab, wir machen einen Soundcheck und ich spreche mit Braut und Bräutigam. In der Regel bin ich die Zeit vor der Trauung bei der Braut, was ihr und uns sehr gut tut. Meist ist die Braut aufgeregt und ich beruhige sie dann allein schon mit meiner Anwesenheit.

Was macht einen guten Trauredner aus?

Er/Sie ist mit Herz dabei. Verfügt über Empathie. Kann und will wirklich  zuhören und zwischen den Zeilen lesen. Ein guter Trauredner interessiert sich für das Paar und möchte, dass sie die schönste Zeremonie bekommen und glücklich sind. Ein guter Trauredner ist authentisch und stellt sich nicht in den Vordergrund. Und er versucht nicht krampfartig witzig zu sein. ;)

Und ein guter Trauredner hat seinen Preis - allein schon aufgrund der vielen Arbeitsstunden, welche investiert werden.

 

Was macht eine Freie Trauung so besonders?

Die erste Antwort, die mir bei dieser Frage in den Sinn kommt: Das Brautpaar! Denn sie gestalten ihre Zeremonie so, dass sie sie selber sein dürfen. Die freie Trauung ermöglicht genau das den Paaren. Sie können sie selber sein und alles spiegelt das Wesen ihrer Beziehung wider. Abgesehen davon kann die freie Trauung an jedem gewünschten Platz und Ort stattfinden.

Was vergessen Brautpaare oft bei der Planung der Freien Trauung?

Ganz klar das Wetter! Auch wenn eine freie Trauung nicht zwangsläufig im Freien stattfinden muss, so wünschen sich dies doch die meisten Paare. Und ist die perfekte Wiese gefunden, dann wird schnell vergessen, dass es unter Umständen auch 35 Grad und pralle Sonne geben könnte. Also muss ein Sonnenschutz her – und zwar für ALLE! Ebenso benötigt man einen Plan B für Regenwetter. Und diese Alternative sollte mindestens genau schön sein, damit das Regenwetter dann nur halb so schlimm ist.

Welche drei Tipps würdest Du Brautpaare für die inhaltliche Gestaltung der Zeremonie geben?

Tipp 1: Überlegt gemeinsam, wie ihr euer Eheversprechen gestalten wollt. Sollen es persönliche Worte sein, welche ihr euch sagt? Oder wollt ihr einfach nur „Ja, ich will“ auf die Fragen aller Fragen antworten? Wichtig dabei ist, dass ihr euch wohl fühlt.

Tipp 2: Gestaltet die Zeremonie so persönlich wie möglich, d.h. so, dass sie euch widerspiegelt, so dass auch eure Gäste sagen: Ja, das sind die Beiden, so kennen wir sie, das passt zu ihnen.

Tipp 3: Wenn irgendwie möglich sollte die Musik zur Trauung live sein. Das ist wertiger und fügt sich harmonischer in die Zeremonie ein. Musik von CD hat dagegen nur wenig Charme. Ein live gesungenes Lied hingegen kann die Emotionen noch verstärken.

 

Ihr seid gerade auf der Suche nach einer freien Traurednerin für eure Hochzeit? Dann zögert nicht mit Sabine Kontakt aufzunehmen und sie für euren großen Tag zu buchen.

Alle Informationen zu Sabine findet ihr hier.

Zurück